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Die Geschichte des Museumsbauernhofes

Nach jahrzehntelangem Hoffen und Bangen kam Mitte der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts das Aus für den landwirtschaftlichen Familienbetrieb Bock in Wennerstorf. Der Hof und seine Ackerflächen wurden verkauft und versteigert. Einem einmaligen Zeugnis der regionalen Kulturgeschichte droht Zerfall und Abriss.

1987
Der Landkreis Harburg erwirbt für das Freilichtmuseum am Kiekeberg den Smedshoff in Wennerstorf

1997
Das Konzept für den Hof sieht vor, Arbeit mit Menschen mit Behinderung, ökologische Landwirtschaft und Denkmalschutz unter einem Dach zu vereinen. Das Projekt startet unter dem Namen „Ökologiehof“. In Kooperation mit der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg gGmbH arbeiten 13 Menschen mit Behinderungen auf dem Hof. In dieser Zeit werden der ehemalige Schafstall zum Sozialraum mit Küche und Toiletten und der ehemalige Schweinestall zum Gemüseputzraum umgebaut.

1998
Zum Gartenland beim Hof kommt noch eine Pachtfläche am Mienenbütteler Weg dazu.Das alte Backhaus auf dem Hof wird wiederaufgebaut und der Lehmbackofen darin rekonstruiert.

2000
Die Umstellung ist abgeschlossen, die Produkte des Hofes dürfen unter dem Bioland-Siegel verkauft werden.

2002
Der Hof betreut ab diesem Zeitpunkt die Streuobstwiese in Ramelsloh. Ab 2003 wird dort Apfelsaft produziert.

2008
Der Name des Ökologiehofes wird in Museumsbauernhof geändert. Damit geht eine Rückbesinnung auf die Kernkompetenz Museumsarbeit einher. Ein neues Konzept lässt die drei Bereiche des Museumsbauernhofes Museum, Landwirtschaft und sozialintegrative Arbeit noch stärker miteinander verschmelzen.
Die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg errichtet das Wohnheim Wennerstorf. 13 Menschen mit Behinderung wohnen und arbeiten nun in dem Heidedorf.

2011
In der neuen Verarbeitungsküche arbeiten vier Mitarbeitern mit Behinderung unter der Anleitung einer Hauswirtschafterin. Hier wird das auf unseren eigenen Feldern angebaute Obst und Gemüse eingeweckt. Insgesamt sind nun 16 Menschen mit Behinderung auf dem Museumsbauernhof tätig.

2013
Der Museumsbauernhof erhält den mit 3.500 Euro dotierten Förderpreis Museumspädagogik der VGH-Stiftung. Ausgezeichnet wird das museumspädagische Konzept "Mit allen Wassern gewaschen", das Grundschülern den verantwortungsbewussten Umgang mit Trinkwasser vermittelt.

2015
In einem neu errichteten Gewächshaus ziehen unsere Mitarbeiter mit Behinderung unter Anleitung der landwirtschaftlichen Betriebsleiterin sämtliche auf dem Museumsbauernhof benötigten Jungpflanzen vor.




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